GELIEBTE MAMA ERDE – MEINE GROSSE GÖTTIN – HEILIGE WEIBLICHKEIT von Heidi Brunner


2 Minuten Lesezeit
29 May
29May

Mai 29, 2020

Frau Holle schreitet gerade über das Land und lässt uns spüren und erkennen, dass sie es ist, die das weiblich Göttliche auf der Erde repräsentiert. Sie blüht in ihrer schönsten Form, duftet und verströmt eine unendlich weibliche Kraft, die uns erinnern lässt…..

Sicherlich kennst du das Märchen von der guten alten Frau Holle. Doch nur die Wenigsten von uns wissen, dass sie Mutter Erde höchstpersönlich ist. Die große Göttin in Gestalt der alten Weisen. Die Erdgöttin selbst….

Einst wussten alle Menschen, die hier auf Erden inkarnierten, dass unsere Erde ein weibliches Wesen ist. Sie wussten auch, dass die Erde – so wie jedes andere Lebewesen – beseelt ist und sie kannten die Seele ihrer großen Mutter oder ihrer großen Göttin, wie sie unsere Erde gerne nannten über viele Jahrhunderte sehr gut.

Mensch und Erde standen in einem innigen Kontakt zueinander. Nichts auf Erden geschah, ohne dass die Mutter selbst mit einbezogen wurde. Mensch und Erde standen in einer sehr tiefen gegenseitigen Liebe zueinander. Ihre Beziehung war geprägt von wohlwollenden Wertschätzung und Achtsamkeit. Geben und Nehmen waren im Gleichgewicht und da es die Erde selbst war, die alles Leben auf ihr gebar, nährte und versorgte, damit all ihre Kinder gut auf ihr leben konnten, war es die Aufgabe der Menschen, im Gegenzug auch für sie da zu sein und ihr Dank, Liebe, Wertschätzung und Kraft zurück zu geben. So blieben die Kräfte im Gleichgewicht und in Harmonie.

Natürlich achtete auch Vater Himmel darauf, dass auf Erden alles gut verlief. Seine Liebe zur weiblichen Erde und zu allem Leben, das auf ihr wohnte, war unendlich groß und sein Schutz war machtvoll und kräftig. Alle Pflanzen, Tiere und Menschen waren ja auch seine Kinder…..doch dies ist eine andere Geschichte.

Heute darf es endlich wieder um unsere geliebte Erde gehen und um das Erinnern daran, dass es auch eine Göttin gibt und damit eine weibliche Göttlichkeit und nicht nur einen Gott und ein männlich geprägtes Weltbild, das soviel ins Ungleichgewicht gebracht hat und nun in Heilung gehen muss, weil das Projekt „Erde“ sonst nicht mehr lange funktionieren wird.


Wir alle werden uns nun wieder erinnern dürfen und auch erinnern müssen, dass es jetzt vor alle darum geht, in einen einen neuerlichen Kontakt mit Mutter Erde zu treten. Es ist unsere Aufgabe, sie wieder als beseelten Planeten zu erkennen, sie wieder zu fühlen und endlich wieder Eins zu werden mit ihr. Es darf einfach nicht mehr sein, dass wir sie derartig respektlos behandeln und weiterhin so schrecklich ausbeuten.

Der Gedanke „Wir machen uns die Erde untertan“ war das Schlimmste, was hier auf Erden passieren konnte, wie so viel anderes auch, was durch die katholische Kirche hier auf Erden geschehen ist. Zum Großteil war sie es, gemeinsam mit den anderen großen und männlich dominierten Weltreligionen, die die heilige Weiblichkeit vollständig ausgerottet , verteufelt und dämonisiert haben.


Die Erde und die heilige Weiblichkeit hatten plötzlich keinen Platz mehr – sie wurden nicht mehr verehrt. Menschen durften ihre Rituale nicht mehr durchführen und die heiligen Orte wurden geraubt und mit Kirchen überbaut. Der alte Glaube, der so stark naturverbunden war, wurde durch einen Neuen ersetzt. Das Schlimmste was dadurch geschehen ist war, dass die Verehrung der Erde und der Weiblichkeit verloren ging.


Dadurch trennten sich die Menschen mehr und mehr von der Erde, der Natur und ihrer Göttin . Sie verloren den Bezug zur Erde, den Tieren, den Pflanzen, den Naturwesen und den Elementen und die alten Rituale, die ihnen stets ermöglicht haben, sich in den großen Kreislauf des Lebens einzubetten und wirklich EINS zu sein mit den göttlichen Ebenen hier auf Erden wurden ihnen vollständig genommen. Zusätzlich vergassen sie auf ihre uralte Aufgabe, dass sie mit ihrem Handeln und Tun Einfluss auf alles hatten, was auf Erden geschah. Sie vergassen darauf, dass sie selbst es sind, die darauf achten sollten mit ihren Ritualen, Gesängen, Tänzen und Gebeten, vor allem aber mit ihrer tiefen Liebe zum Leben alles im Gleichgewicht zu halten.


Aus diesem Grund geriet auch alles aus dem Gleichgewicht. Überall auf Erden begannen die Energien zu kippen. Auf der einen Seite gab es zuviel, auf den anderen zuwenig. Arm und reich breitetet sich ebenso aus, wie Dominanz und Gewalt. Immer mehr trennte die Menschheit sich von ihrem Ursprung und damit von der Liebe. Auch hierüber könnte ich nun Romane schreiben, was sich alles verändern müsste. Denn die Ungleichgewichte werden nun so deutlich spürbar werden, dass wir sie nicht weiter ignorieren können und helfen wir nun nicht wirklich tatkräftig mit, alles ins Gleichgewicht zu bringen, wird das Kippen immer weiter voran schreiten.


Daher möchte ich heute kraftvoll und aus meiner tiefen liebe zur Erde heraus daran erinnern, dass für mich ganz oben auf der Liste der Notwendigkeit steht, dass wir endlich wieder beginnen unsere Mutter Erde zu lieben, sie respektvoll zu behandeln, sie zu achten und zu ehren, für sie zu beten und zu singen, ihr für alles zu danken, was sie beständig gibt und endlich auch wieder für sie da zu sein. Die weibliche Göttlichkeit wird auf Erden neu erwachen und wir werden uns gemeinsam an die weibliche Liebe und Kraft erinnern.

Jetzt aber ist es an der Zeit unsere Mama Erde endlich wieder zu lieben, zu spüren, zu fühlen und mit ihr erneut EINS zu werden.

Danke Mama, dass du uns so lange ertragen hast – wir sind bereit, zu dir zurück zu kehren und gemeinsam mit die das heilige weibliche, die Göttin und die Urweibliche Kraft wieder zu erwecken.


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